positives Mindset

Ziele erreichen ist eine Gewohnheit!

“Mit Motivation fängst du an. Ans Ziel kommst du durch starke Gewohnheiten!”

Mit dem Wissen was DU willst und einem guten Plan, kannst die Umsetzung deiner Ziele beginnen! So fängst du an deine Ideen, deine Träume zu realisieren.

Die Motivation und Kraft zum aktiven Tun, reicht aber meistens nur bis zu einem gewissen Punkt aus. Irgendwann fehlt uns der tägliche Antrieb, die anfängliche Energie wird schwächer und wir verlieren die Freude am Tun. Wir finden Ausreden, um uns vor uns selbst rechtzufertigen.

Wie schaffst du es also tatsächlich dranzubleiben? Wie kannst du dich Schritt für Schritt deinem Ziel nähern und dabei noch zufrieden durch den Tag laufen?

Mit guten Gewohnheiten und der richtigen Balance zwischen TUN und ERHOLUNG!

Die Vorbereitung

Gewohnheit #1 – hole dir deine tägliche MOTIVATION

Wie mal einer meiner Architektur-Professoren sagte:

“Vernunft alleine ist kein Antrieb”

Nur zu wissen, dass “es gut wäre”, reicht selten aus, um täglich mit voller Kraft und Konzentration diese bestimmte Tätigkeit auszuüben. Es braucht eine richtige Visualisierung dessen, wo du hin willst, was du erreichen willst, wie es dir dann damit geht!

Die “Ich-will-Liste“ wird dir dieses ermöglichen. Die Vorraussetzung dafür ist: du schaust dir deine “Ich-will-Liste“ immer wieder an. Am besten, du hängst sie dort auf, wo du sie jeden Tag sehen kannst. Du stellst dir somit deine Ziele täglich vor Augen. Du wirst mit einer positiven Vorstellung daran erinnert, warum du das tust, was du gerade tust 🙂

Mehr zu positiver Zielsetzung und Motivationsfindung liest du auch in diesem Beitrag: “Do what you can’t”.

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Gewohnheit #2 – mache deine täglicheTO-DO Liste

Mit klar definierten Zwischenzielen, kannst du dich leichter auf deinem Weg orientieren. Somit kannst du auch deine täglichen Schritte festlegen.

Eine gut bewehrte Methode dafür, ist es schon am Abend davor zu definieren, was deine Aufgaben für den nächsten Tag sind. Das ermöglicht einen sofortigen Einstieg in konzentriertes Arbeiten. Versuche dich einmal dazu zu überwinden. Du wirst schnell merken – das zahlt sich aus!

Gewohnheit #3 – bleibe REALISTISCH

Nimm dir nicht zu viel vor. Definiere deine Aufgaben so, dass sie in dem dafür vorgesehenen zeitlichen Rahmen machbar sind. Denke nicht, dass du heute auf die Mittagspause verzichten könntest, weil es “ausnahmsweise” gerade so viel zu tun gibt. Es gibt immer viel zu tun und der Tag hat immer 24 Stunden!

Definiere auch die wichtigste Aufgabe des Tages. Eine Aufgabe die dich zufrieden stellt, auch wenn du nur diese eine erledigst.

Der Tagesanfang

Gewohnheit #4 – schreibe dein JOURNAL

Bevor du dich in deinen Alltag stürzt und deine Emails liest, Facebook checkst, die ganze To-Do Liste im Kopf 5 mal durchgehst und gleichzeitig daran denkst, wie sich die Einkäufe fürs Abendessen ausgehen sollen – wache erstmal auf. Beruhige deine Gedanken und stimme dich auf den Tag ein.

Eine sehr gute Methode dafür ist ein Tagebuch schreiben. Mache es noch bevor du auf dein Handy schaust oder mit deinem PartnerIn schwierige Diskussionen anfängst. Nimm dir ein Glas Wasser oder einen warmen Tee, setzte dich an einen gemütlichen Fleck bei dir Zuhause und öffne dein Journal 🙂

1. Die Morning Pages für den klaren Kopf

Im Schlaf verarbeiten wir sehr viel. Deswegen ist unser Kopf oft gleich nach dem Aufstehen voller verschiedener Gedanken. Setze dich hin und fange einfach an zu schreiben!

So wirst du die Gedanken los, die dich beschäftigen. Auch Probleme aufzuschreiben, hilft diese zu identifizieren und führt meistens zu einer Lösungsfindung.

Du wirst öfter und einfacher Entscheidungen treffen können, du wirst ruhiger sein und beginnst deinen Tag frisch, offen und fröhlich 🙂

2. Das 5 min Journal für ein positives Mindset

Im Alltag nehmen wir uns selten Zeit, um das wertzuschätzen, was wir haben und das anzuerkennen, was wir tun. Wir vergessen oft, was uns wirklich wichtig ist. Wir beobachten uns selbst nicht. Wir sind uns selbst nicht ganz bewusst.

Die ersten drei Fragen des 5 min Journals wirken für ein positives Mindset Wunder. Überlege dir jeden Tag:

  • Wofür bin ich dankbar?
  • Was würde den heutigen Tag großartig machen?
  • Selbstbestätigung – Ich bin: zB. selbstbewusst, fröhlich, stark…

Ich persönlich mache am liebsten jeden Tag beides. Jeder Mensch ist aber anders und jeder Tag bringt eine andere Stimmung mit sich.

Wichtig ist, dass du dir diese paar Minuten für deine Gedanken nimmst. Und das wirklich täglich 🙂
Versuche es einfach und lass dich überraschen welche Wunder es wirkt!

Gewohnheit #5 – komme auf deine EIGENEN Kosten

Bevor dein gewohnter Arbeitstag so richtig anfängt, nimm dir ein wenig Zeit für dich selbst und für deine kleinen Ziele. Mache das, was du gerne tust, was dich gerade interessiert, worüber du mehr erfahren willst oder was dir viel Energie und Freude gibt. Du sollst dabei keinen Druck empfinden, was Bestimmtes in einer bestimmten Zeit erreichen zu müssen.

Du kannst dir dafür 5 Minuten oder eine Stunde Zeit nehmen. Je nach Tag, Tätigkeit und deinen Bedürfnissen. Hier ist vor allem eine konsequente, tägliche Ausführung wichtig. Genau diese Zeit nämlich, ermöglicht uns nachher voll motiviert an den großen Zielen zu arbeiten. Wir fühlen dadurch, dass wir heute schon auf “eigene Kosten gekommen sind”!

Warum ist es am besten sich diese Zeit für sich selbst in der Früh zu nehmen? Nachher gibt uns der Alltag meistens was vor, was uns wichtiger erscheint. Oft glauben wir auch zu müde, für etwas “nicht zwingend notwendiges”, zu sein. Diese aktive Zeit für dich selbst, ist für ein zufriedenstellendes und ausgeglichenes Leben notwendig!

Zusätzlich ist die Zeit in der Früh, mit einem klaren und offenen Kopf, oft eine sehr kreative Zeit. Ich schreibe zum Beispiel sehr gerne in dieser Zeit 🙂

Der Tagesablauf

Gewohnheit #6 – arbeite konzentriert und EFFEKTIV

Neben einem guten Plan und realistischer Einschätzung eigener Kräfte, musst du dich deiner Aufgabe mit voller Konzentration widmen können. Deine Arbeit in Blöcke aufzuteilen, ist eine gute Möglichkeit dies zu erreichen. Zum Beispiel:

  • Block 1: 3 Stunden
  • Block 2: 2-3 Stunden
  • Block 3: 2 Stunden

Zwischen den Arbeitsblöcken wird eine längere Pause gemacht: 30 – 60 Minuten. Das ist die Zeit fürs Essen, Trinken, Bewegung usw. Die Arbeitsblöcke an sich, beinhalten 2 -3 kleine Pausen: 5 – 10 Minuten.

Ich zB. sitze die meiste Zeit vorm Computer. Daher ist es wichtig:

  • Für meinen Körper: kurz aufzustehen
  • Für meine Augen: in die Ferne zu schauen
  • Für meinen Kopf: kurz die volle Konzentration loszulassen

Die kleine Pausen innerhalb der Arbeitsblöcke sind genau dafür da!

Wie lang sollen die Arbeitsblöcke sein? Wann und wie viele Pausen sollen gemacht werden? Das hängt natürlich davon ab, woran du gerade arbeitest und was für dich individuell am besten ist. Du musst es einfach ausprobieren und den richtigen Modus für dich finden.

Was aber für alle gilt:

  • Niemand kann sich auf Dauer 10 Stunden lang voll konzentrieren. Du bringst viel mehr in kurzen aber effektiven Arbeitsblöcken weiter, wie wenn du es versuchst 10 Stunden am Stück krampfhaft zu arbeiten!
  • Wenn du weißt, was zu tun ist (siehe tägliche To-Do Liste), dann konzentriere dich in der dafür vorbestimmten Zeit nur darauf! Lass dich nicht von Facebook oder eineR ungeplanten Kuchenpause ablenken.

Gewohnheit #7 – ERHOLE dich bewusst

Ohne Erholung gibt es keine richtige Konzentration. Ziemlich schnell werden wir langsamer, machen Fehler, die Effektivität sinkt und die Frustration steigt. Für dein allgemeines Wohlbefinden, den Erfolg und deine Zufriedenheit, ist die richtige Balance zwischen konzentrierter Arbeit und bewusster Erholung unverzichtbar!

Der Tagesabschluss

Gewohnheit #8 – schließe deinen Tag ERFOLGREICH ab!

Den Tag abzuschließen, bringt dir Erfolgserlebnisse, Selbstreflektion, Zufriedenheit und Ruhe. Wie?

1. Das 5 min Journal für den Tagesabschluss

Beantworte am Abend in deinem Tagebuch diese zwei Fragen:

  • Welche 3 fantastische Dinge sind heute passiert?

Du baust dir dadurch automatisch ein positives Mindset auf. Du erinnerst dich an das Gute und Schöne am heutigen Tag. Du lernst dich bewusst auf das Gute und Schöne zu konzentrieren!

  • Was hätte ICH heute besser machen können?

Natürlich ist nicht immer alles perfekt. Manchmal haben wir sogar das Gefühl, uns werden Steine vor die Füße geworfen.
Für ein selbstbestimmtes und glückliches Leben ist es wichtig, keine äußeren Umstände für etwaiges Unglück verantwortlich zu machen. Du hast die Macht mit jeder Situation umzugehen, in der du dich befindest. Wie du damit umgehst, bestimmt deine Zufriedenheit. Das wirkt sich direkt auf das Erreichen deiner Ziele aus.

Deswegen fragst du dich auch jeden Abend: was hättest DU besser machen können? Eine gesunde Selbstreflektion ist hier gefragt. Alleine diese Überlegung, ermöglicht dir die richtige Einstellung. Sie gibt dir Kraft, was zu unternehmen!

2. Deine tägliche Erfolgsliste

Wir tendieren dazu uns auf die schlechten, statt auf die guten Dinge zu konzentrieren. Genauso vergessen wir oft, was wir schon alles an einem Tag erreicht haben. Wir machen uns stattdessen gerne Vorwürfe, was wir alles nicht weitergebracht haben. Zum Abschluss des Tages gehört also eine kleine Checkliste – die Checkliste der täglichen Erfolge! Alle Dinge, die zu deiner täglichen Routine gehören, wie:

  • Aufstehen zwischen 6:00 – 6:30
  • Aufbetten
  • Journal schreiben
  • Arbeitsblock 1
  • usw.

sollten auf deiner Erfolgsliste stehen.

Alles von dem, was du an dem Tag gemacht hast, kannst du am Abend vorm Schlafengehen einfach abhaken! Jedes gestellte Häkchen ist ein Grund zum feiern! Du hast es gemacht – es ist dein Tageserfolg!

Das lässt dich deine eigenen Leistungen anerkennen. Du erlebst täglich kleine und große Erfolge. Du wirst zufrieden mit dir selbst und deinem Weg. Erfolgreich und zufrieden ist nämlich derjenige, der sich erfolgreich und zufrieden fühlt 🙂

“Erfolg und Zufriedenheit sind kein Ziel an sich. Es ist einer Art zu Leben!”

Gewohnheit #9 – schlafe GUT 🙂

Nach einem erfolgreich abgeschlossenem Tag, kannst du ruhig und zufrieden schlafen gehen. Gönne dir diese Stunden. Manche brauchen 6 Stunden, andere 8… Finde es für dich heraus und gib deinem Körper und deinem Geist die notwendige Zeit für Erholung und Regeneration.

Der „perfekte“ Tag?

Diese 9 Gewohnheiten bilden zusammen einen (für mich) idealen Tag. Die meisten Tage sind aber nicht perfekt. Und das ist auch nicht das Ziel!

Das Ziel ist, Schritt für Schritt das zu machen, was man will, das anzuerkennen und damit zufrieden zu sein! Und gute Gewohnheiten sind einfach eine großartige Hilfe dabei!

Diese guten Gewohnheiten kannst du genauso, Schritt für Schritt, für dich aufbauen. Sobald sie zu richtigen Gewohnheiten geworden sind, gehören sie zu deinem Alltag einfach dazu 🙂

 

Was sind deine Gedanken dazu? Was treibt dich jeden Tag an, aktiv zu sein?
Schreibe mir in den Kommentaren!
Deine Natalia

About the Author Natalia Dziadus-Hammerschmied

Am liebsten schmiede ich neue Pläne: eines Office-Buildings, einer Marketingstrategie, eines Websitekonzepts... Dabei lerne ich ständig Neues und diese Herausforderungen machen mich lebendig! In der Zwischenzeit schreibe ich darüber, wie sich mein Leben dadurch verändert und wie mich das glücklich macht :)

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