motivation

Wie setzt du das um, was DU willst?

Gute Planung und aktives Tun sind für eine erfolgreiche Umsetzung unseres Vorhabens unverzichtbar!

Für eine gute Planung müssen wir als Erstes wissen, was wir wollen. Erstellen einer Ich will Liste, ist dabei sehr hilfreich. Prioritäten setzen können, ist die zweite Voraussetzung einer funktionierenden Planung.

Um überhaupt in Aktion zu kommen, brauchen wir Motivation. Diese wird meistens durch die Ich will – Liste angetrieben und ist stark in der Flow-Phase spürbar.

Um dran zu bleiben, brauchen wir wiederum einen guten Plan und vor allem viel Ausdauer. Das „dran bleiben“ ist meistens das schwierigste!

“Denke in Jahrzehnten, plane in Jahren, arbeite in Monaten und lebe in Tagen!”

Die Ich will Liste ist meistens sehr groß. Sie bildet die Vorstellung und gleichzeitig einen weit gedachten Plan für unser Leben in den nächsten 5 – 10 Jahren ab. Da wir nicht alles auf einmal machen können, ist das Festlegen der Jahresziele, der erste Schritt auf unserem Weg.

Die Jahresziele:

Das heißt: Prioritäten setzten!
Dabei hilft eine Unterscheidung zwischen “großen” und “kleinen” Zielen.

Die großen Ziele:

Das sind längerfristige Ziele. Sie sind zeitaufwändig und arbeitsintensiv. Sie unterstützen auch oft das Erreichen anderer Ziele. Unsere beruflichen Ziele zählen zum Beispiel dazu. Aber nicht nur.

Ich habe mir momentan zwei große Ziele bis Ende des Jahres gesteckt:
Ein gut funktionierendes Business aufzubauen, dass eine nachhaltige Grundlage für meine weitere selbstständige Entwicklung bildet, und körperlich fit, stark und gesund sein.

Die kleinen Ziele:

Das sind Ziele, die meistens weniger aufwendig in der Ausführung sind. Ich habe mir zum Beispiel vorgenommen: Immer pünktlich zu sein.

Oft sind es auch Ziele, die mir zwar sehr wichtig sind, denen ich im Moment jedoch nicht meine volle Aufmerksamkeit schenken kann oder will. Der Grund dafür ist, dass andere Ziele Vorrang haben.

Hier noch ein kleines Beispiel: langfristig habe ich vor, einen Teil meines Vermögens in Aktien zu investieren. Da ich momentan noch kein so großes Vermögen besitze, ist das Aufbauen von meinem Business eindeutig das wichtigere Ziel. Ich will aber nachher für die großen Investitionen bereit sein. Daraus ergibt sich mein aktuelles kleines Ziel: Mein Wissen über Investieren in Aktien aufzubauen.

Eines ist hier sehr wichtig: diese kleinen Ziele sollst du nicht vernachlässigen! Sie gehen sonst sehr schnell im Alltag unter.

Die Entscheidung:

1. Wähle 1 bis 2 große Ziele für das nächste Jahr.

Ziel Nr. 1 ist meistens mit unserem Beruf oder unserer aktuellen Hauptbeschäftigung (zB. ein Buch schreiben, Kinder erziehen, eigenes Business aufzubauen…) verbunden. Das Ziel Nr. 1 frisst auch am meisten Zeit. Wir widmen dieser Aufgabe ca. 6 – 8 h / Tag, 5 Tage die Woche.

Das Ziel Nr. 2 ist das, was für dich momentan am wichtigsten ist. Das, was dich gerade am meisten begeistert.

Für mich ist es in diesem Jahr körperlich so richtig fit und gut geshaped zu werden 🙂 Für dich kann es alles, was du dir erträumst, sein: viel Fotografieren, Französisch lernen, eine App programmieren…

Für das Ziel Nr. 2 sind zwischen 2 – 3 h / Tag vorzusehen, mindestens 3 – 5 Tage die Woche.

2. Nimm dir für deine kleinen Ziele bewusst Zeit: zwischen 5 min – 1 h / Tag, mindestens 5 Tage die Woche. Am besten, du machst es gleich in der Früh!

Erstens, du läufst nicht der Gefahr, am Abend zu müde dafür zu sein. Zweitens, es gibt dir ein unglaubliches Zufriedenheitsgefühl. Du kommst jeden Tag schon von Beginn an auf deine eigenen Kosten! Und ganz ehrlich – die 5 min früher, kannst du aufstehen! Mach das für dich 🙂

Du solltest dich bei deinen kleinen Zielen auch nicht einschränken. Mache das, was dich heute am meisten freut. Manchmal sind es 5 min ein Wirtschaftsmagazin lesen, ein anderes mal ein Blogbeitrag schreiben oder in deinem Zeichenblock zu skizzieren.

Das wichtigste hier ist die Kontinuität! Du erfährst so, ob dir diese Sachen tatsächlich Freude bereiten, ob du diese weiter machen willst.

Große Gipfel werden mit kleine Schritten bestiegen! Es ist besser, du ließt jeden Tag 5 min an einem Buch. So hast es in ein paar Wochen fertig gelesen. Sonst nimmst du es dir zwar immer wieder vor, kommst aber nie wirklich dazu.

Klingt das nach ziemlich viel Arbeit und Zeitaufwand? Mit einer guten Tagesaufteilung schaut es aber gleich nicht mehr so schlimm aus!
Bevor du dich jedoch in die detaillierte Tagesplanung stürzt, solltest du deine Milestones definieren!

Die monatlichen Milestones:

Niemand hat von heute auf morgen einfach so Erfolg.

Wir legen zuerst unsere Ziele fest und definieren dann, was dafür zu tun ist. Wenn es mein Ziel ist, körperlich fit und stark zu sein, muss ich dafür Trainieren. Es reicht aber nicht immer dasselbe Training zu machen. Wenn ich mich steigern und weiterentwickeln will, setze ich mir auf meinem Weg dorthin Zwischenziele. Zum Beispiel: Beginner Training in 4 Wochen absolvieren, die ersten 10 Liegestützen schaffen, eine Liegestütze im Handstand schaffen… usw.

Das sind meine Milestones, die mich zum Erreichen meines großen Jahresziels führen.

Ein Monat ist eine überschaubare Zeit. Du weißt was zu tun ist und worauf du hinarbeitest. In dieser Zeit kannst du dich gut auf dein Ziel konzentrieren. Du widmest dich der Ausführung, ohne dass du in der Zwischenzeit keine Lust mehr hast. Dein Ziel ist nie soweit entfernt, dass du dich eher überfordert als motiviert fühlst.

Umso wichtiger ist es einmal im Monat einen Zielcheck zu machen. Habe ich meine Milestones erreicht? War das für mich gut? Will ich weitermachen? Oder habe ich es nicht geschafft? Warum? Wie kann ich es das nächste mal besser machen oder planen?

Mit einem monatlichen Zielcheck erreichst du vieles:

  • Du freust dich über deine erreichten Milestones
  • Du führst dir vor Augen, dass du deinem Jahresziel immer näher kommst
  • Du lernst von deinen Erfahrungen
  • Du überprüfst, ob deine Ziele immer noch die richtigen für dich sind (wie in der Flow-Phase)
  • Du setzt dir die nächsten Milestones, und kommst so immer weiter voran!

Klingt ganz einfach, oder? Trotzdem, wenn wir keine klare Aufgabenstellung haben, tendieren wir dazu, die Sachen auf später zu verschieben. Es sind ja schließlich immer noch drei Wochen übrig – denken wir oft. Um das zu vermeiden hilft es, sich eine wöchentliche Aufgabenliste zu machen.

Die wöchentliche Redaktionssitzung:

Mit klar definierten Milestones, kannst du Woche für Woche die notwendigen Aufgaben, die zu tun sind, definieren.

Zum Beispiel: ich gehe 3 mal die Woche trainieren und verzichte 6 mal die Woche auf alle Süßigkeiten. Damit ist sofort klar, was um meinen monatlichen Milestone (das beginner Training zu absolvieren) zu erreichen, notwendig ist. Ich kann nicht einfach in der 4. Woche 12 mal Trainieren gehen 😉 Ich muss es jede Woche 3 mal machen und ich muss jede Woche darauf achten, dass ich nicht nasche!

Ich mache so eine Redaktionssitzung immer am Montag Vormittag. Es ist eine Zusammenfassung der letzten Woche und eine Festlegung der Aufgaben für die kommende Woche – nicht nur für mein Training, sondern auch für mein Business.

Die wöchentliche Aufgaben-Festlegung hilft festzustellen:

  • Sind meine Milestones für das nächste Monat realistisch?
  • Habe ich mich vielleicht verschätzt? Wenn ja, muss ich meine Milestones nochmal überdenken.
  • Was ist wirklich wichtig um meine Milestone zu erreichen?
  • Vielleicht beschäftige ich mich viel zu viel mit Dingen, die mich meinem Ziel gar nicht näher bringen?

Mit einer klar definierten Wochen-Aufgabe, kann ich viel leichter meine täglichen To-Do Listen erstellen und das herauszufiltern, was tatsächlich notwendig ist!

Die kleinen Tagesschritte:

Eine bewährte Methode das zu machen, was man sich vornimmt, ist die To-Do Liste. Diese sollte man schon am Abend davor schreiben.

Wir alle tendieren dazu, uns viel zu viel vorzunehmen. Es ist sehr hilfreich sich einen Tagesaublauf, Stunde für Stunde, aufzuschreiben. Der Tag hat 24 Stunden, nicht mehr, nicht weniger. Wenn ich 6 – 8 h schlafe, bleiben mir noch 16 aktive Stunden übrig!

Aber Achtung! Diese 16 h sollen nicht zu 100% verplant sein! Es gibt immer wieder unvorhergesehene Dinge! Auch das Bedürfnis nach ungezwungener Erholung muss beachtet werden. Klar, manchmal haben wir Tage wo wir 150% von uns geben. Dann kommen aber wieder welche, wo nur ganz wenig vorangeht. Grundsätzlich ist es gut ca. 70% vom Tag geplant zu haben. Das sind dann 11 h – Gar nicht so wenig, oder?

  • 6 – 8 h davon verbrauchst du für dein großes Ziel Nr. 1
  • 2 h für dein großes Ziel Nr. 2
  • Und 1 h für deine kleinen Ziele

Wie du siehst bleiben dir immer noch 5 h übrig. Die kannst du für alles andere nutzen, wie zum Beispiel: Essenspausen, den Weg in die Arbeit, Treffen mit Freunden, Einkaufen gehen, Zeit mit Familie oder einfach Chillen auf der Couch 🙂

Mit so einem Tagesablauf erkennst du folgendes ziemlich schnell:

  • Das du an einem Tag realistisch für deine Ziele machen kannst. Es geht nicht darum sich zu überfordern und dann gar nichts zu tun
  • Dass dir trotzdem Zeit für Erholung und Spaß bleibt. Ausrede wie: ich bin zu müde, ich habe keine Zeit dafür, ich muss noch was anderes tun, sollten hier gar nicht mehr vorkommen!

Wenn dir trotzdem die Zeit fehlt, musst du nochmal deine Prioritäten durchdenken. Was ist dir wichtiger: ein fitter und gesunder Körper oder ein Bier jeden Tag? Vielleicht kannst du auch manches miteinander verbinden? Vielleicht lässt sich deine Freundin auch von einem Malkurs begeistern und ihr könnt euch regelmäßig dort treffen?

Wichtig ist, dass du deine Prioritäten im Auge behältst und lernst deinen Tag realistisch zu planen! Und neue Prioritäten bedeuten auch manchmal Verzicht auf die alten…

Was auch immer du entscheidest zu tun. Wie stark, zielstrebig und motiviert du bist. Jeden Tag kann man nicht Vollgass geben!

Der Cheatday!

Effektiv zu handeln, aktiv zu sein und immer dabei zu sein, braucht viel Kraft, Ausdauer und mentaler Stärke.

Dein Körper und dein Geist müssen sich danach dementsprechend gut erholen können. Die tägliche Regeneration passiert normalerweise im Schlaf. Um aber nicht irgendwann vollkommen ausgebrannt und kraftlos dazustehen, brauchen wir Tage, an denen absolut nichts ein Muss ist! Tage an denen dein Körper faulenzen darf und dein Kopf einfach alle Gedanke loslässt und frei wird.

Gönne dir einmal pro Woche einen richtigen Schummel-Tag. Mache nur das, was dir Freude macht und versuche bewusst nicht an deinen Zielen und Wünschen zu arbeiten. Lass einfach los! Das wird dir gut tun.

Du wirst die restlichen Tage der Woche, umso mehr Energie haben! Du wirst dran bleiben können!

Dran bleiben! Aber wie?

Alle diese Methoden sind sehr gut, um zu Planen, um den Überblick zu bewahren, um immer wieder eine Art “Selbstüberprüfung” zu machen. Das Alles ist eine Voraussetzung, um tatsächlich effektiv an den eigenen Zielen zu arbeiten und sich selbst dabei nicht zu verlieren.

Was hilft dir aber konsequent dran zu bleiben? Was erfüllt dich mit Zufriedenheit und Erfolgserlebnissen? Was gibt dir den richtigen Kick, nicht nur einmal, sondern jeden Tag in der Früh? Und wie behaltest du eine gute Work-Life Balance? Ohne schlechtes Gewissen zu haben, dass du zu wenig getan hast? Wie erkennst du deine Leistungen an? Wie genießt tatsächlich jeden einzelnen Tag?

Eine kleine, aber sehr feine Hilfe dabei ist: tägliches Journal schreiben!

Warum und wie und was das bringt? Das erfährst du im nächsten Beitrag 🙂

Alles Liebe,
Deine Natalia

About the Author Natalia Dziadus-Hammerschmied

Am liebsten schmiede ich neue Pläne: eines Office-Buildings, einer Marketingstrategie, eines Websitekonzepts... Dabei lerne ich ständig Neues und diese Herausforderungen machen mich lebendig! In der Zwischenzeit schreibe ich darüber, wie sich mein Leben dadurch verändert und wie mich das glücklich macht :)

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  • […] von anderen noch von dir selbst „hijacken“. Schon alleine deswegen ist es so wichtig einen längerfristigen Fahrplan und das wichtigste Ziel des Tages immer vor Augen zu […]

  • […] Mehr zum Thema wie du deine Ziele umsetzt, findest du in diesem Artikel. […]

  • […] In so einer Situation musst du lernen Prioritäten zu setzen. […]

  • […] Mehr zum Thema Prioritäten setzten, große und kleine Ziele festlegen, liest du in diesem Artikel: Wie setzt du das um was du willst? […]

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