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Was bedeutet SEO?

SEO ist kein Ponyhoh. Oder SEO ist wie eine Diät. Erst wenn du anfängst mit-zu-messen, bemerkst du, dass es was bringt. Und es verhält sich auch wie ein trainierter Körper. Du musst immer wieder ins Training und was dafür machen, sonst gehen die aufgebauten Muskeln wieder zurück und die Bauchfettfalte wird wieder dicker…

Was bedeutet SEO?

SEO bedeutet „Search Engine Optimization“ also Suchmaschinenoptimierung.

Seit den Anfängen des Internet beschäftigen sich Leute mit der Optimierung des Contents auf Websites für Suchmaschinen. Das heißt, die Inhalte so aufzubereiten, dass Suchmaschinen diese leicht finden und als Ergebnis deiner Suche anzeigen.

Im Laufe der Zeit haben die Leute Methoden entwickelt, um die Suchalgorithmen von Google und Co. für sich auszunutzen. Dadurch gab es eine Zeit in der manche Beiträge oder Produktbeschreibungen mit Keywords (Worte nach denen gesucht wird) vollgestopft wurden. Das führte wiederum dazu, dass die Inhalte die vorgeschlagen wurden, oft Keyword verseuchte Texte waren die nicht gerade das Prädikat “bester Content” verdienen.

Google hat das natürlich erkannt und den Suchalgorithmus im Lauf der Jahre immer intelligenter gemacht. Für alle, die nun mit Keywords umsich warfen kam das jähe Ende der Top Platzierungen in den Suchmaschinen, weil diese mittlerweile Keyword-Spamming abstrafen und weiter unten platzieren. Vorausgesetzt es gibt jemanden der besseren Content zu dem gesuchten Keyword, der Frage oder dem Thema bietet.

Von Verfeinerungen des Suchalgorithmus in Google hört man immer wieder und die Entwickler der Suchmaschinenschmiede sind ständig damit beschäftigt dem Nutzer bessere Services zur Verfügung zu stellen. Daher hat sich seit einigen Jahren der Spruch

Content ist King

weit verbreitet. Das beruht darauf, dass Content mit einem wirklichen Nutzen bzw. “echtem Inhalt” höher bewertet wird, als Content der nur suchmaschinenoptimiert ist und darauf abzielt die Menschen zu jedem Preis auf eine bestimmte Seite zu ziehen.

Warum du SEO von Anfang an betreiben solltest, erklärt sich am einfachsten anhand eines Beispiels:

Google versucht auf jede Suchanfrage die beste, passendste Antwort zu liefern.

Also wenn du „sexy pinke Unterwäsche“ suchst (oh la la), dann versucht dir Google keine Beschreibung, sondern ein kaufbares Angebot zu liefern. Wenn du allerdings „Higgs Boson“ suchst, wird dir Google kein Angebot von Amazon, sondern einen beschreibenden Artikel liefern. Zusätzlich werden außerdem noch deine Gewohnheiten gefiltert. Das passiert anhand von Cookies in deinem Browserverlauf, über Kaufdaten in Onlineshops, etc. Kurz, anhand deines Surfverhaltens.
Wenn du viel und gerne Wikipedia ließt, werden Suchanfragen eher mit einem solchen Artikel beantwortet, als mit einem Blogeintag von irgendwem, der wiederum nicht so glaubwürdig ist wie Wikipedia. Wenn du allerdings nie Wiki Einträge anklickst, werden dir andere Quellen als Ergebnis vorgeschlagen (eben z.B. Blogs, Magazine, etc.).
Und genau so ist das auch mit der sexy pinken Unterwäsche. Wenn du nie bei Amazon einkaufst werden selbst deren Suchergebnisse für dich angepasst und in der generischen Suche kommt zuerst (wahrscheinlich) ein anderer Anbieter.
Hier liegt also unsere Chance begraben, auch bei der Suche nach „sexy pinke Unterwäsche“ oder „Higgs Boson“ hervorzustechen und Wikipedia oder Amazon von Platz 1 in den (generischen) Suchergebnissen zu verdrängen!
Zugegeben: das ist schwer. Aber nicht unmöglich! Wie sagt man so schön? Die anderen kochen auch nur mit Wasser.

Das bedeutet:

SEO ist alles, was damit zusammenhängt, einer Suchmaschine deine Inhalte besser zu erklären um sie in die Suchergebnisse einfließen zu lassen.

Genau aus diesem Grund solltest du auch mit einer Nische starten und vielleicht nicht versuchen dein „Amazon Nummer 2“ mit einem Buchversandhandel zu starten. In diesem Bereich ist SEO nämlich so gut wie chancenlos. Warum? Weil Amazon sehr gutes SEO betreibt und aufgrund seiner hohen Conversion für Suchmaschinen-Algorithmen das passendste Ergebnis zur Suche darstellt.

Die Grundlagen

Bevor wir jetzt zu den unterschiedlichen SEO Typen kommen, sehen wir uns Google an.

In der Ergebnisliste von Google finden sich auf jeder Seite 10 Suchergebnisse. Diese zehn Ergebnisse sind die „generischen“ Suchergebnisse.

Dein Ziel bei der Contenterstellung muss sein: Auf die erste Seite in Google zu kommen!
Durch SEO versuchst du, genau hier auf die erste Seite zu kommen. Also den besten Inhalt für Suchende zu bieten. Wenn du auf „sexy pinke Unterwäsche“ (Longterm-Keyword) die passende Antwort durch Artikel, Blogbeiträge, Bilder, usw. (auch Content genannt) lieferst, dann wird Google dich unter bestimmten Umständen auf der ersten Seite ranken.
Die Ergebnisse werden mit Werbeanzeigen ergänzt über, unter und seitlich (auf der rechten Seite). Das ist nicht bei allen Keywords so. Für manche Keywords gibt es noch keine Werbeanzeigen und da werden dann auch keine dazu geschalten.
Diese Werbung ist bei Google buchbar und nennt sich AdWords. Darüber sprechen wir aber in einem anderen Blogpost.

Welche Arten von SEO gibt es? Und was kannst du jetzt sofort machen?

Fakt ist: Es gibt ein paar Dinge die du auf jeden Fall machen solltest um deinen Inhalt lesbarer und für Suchmaschinen leichter indizierbar zu machen.

So wie überall im Leben:

Tun musst du wenig, verkaufen will man dir viel!

Onpage SEO:

Starten wir mit deiner eigenen Seite.
Hier beginnst du damit, deine Aufgabe als Herausgeber von Inhalten ernst zu nehmen.
Das bedeutet:

  • benenne deine Bilder
  • vergebe Alt-Tags
  • mache Beschreibungen
  • vergebe Keywords für deine Artikel
  • verlinke relevante Posts
  • produziere bessere Inhalte als die anderen
  • schreibe leserlich
  • gliedere deine Inhalte
  • mache Rechtschreibprüfungen
  • lasse andere Korrekturlesen
  • schreibe aussagekräftige Überschriften
  • mache eine Meta Beschreibung
  • erstelle sinnvolle Permalinks

Jeder Blogpost, jedes Video, jedes Bild, jedes Whitepaper und jede Page müssen mit diesen Attributen ausgestattet werden, damit eine Suchmaschine (optimal) damit arbeiten kann. Also mach deine Hausaufgaben und pflege deine Inhalte.
Wenn du das alles erledigt hast, und zwar ohne Ausnahme, kannst du dich weiteren Methoden zur Verbesserung deiner Sichtbarkeit widmen.

Offpage SEO:

Alles was nicht auf deiner eignen Seite stattfindet und deine Seite im Netz sichtbarer macht.
Wie zum Beispiel:

  • melde dich bei Suchmaschinen an (Google Webmastertools, Bing Webmaster)
  • reiche eine Sitemap bei Google und Bing ein
  • kommentiere bei anderen Blogs und in Netzwerken wie zB. Facebook
  • schreibe Gastbeiträge
  • knüpfe Verbindungen und Partnerschaften
  • nutze Social Media
  • vermarkte deine Produkte über andere Marktplätze

Ein sehr gutes Factsheet für Rankingfaktoren und wie viel diese in das Ranking einfließen gibt es hier von Searchmetrics.

Wieso du von Anfang an SEO betreiben solltest:

Klar es ist am Anfang ein bisschen nervend, wenn du dich gerade auf deinen Text, das Aussehen deines Blogs, die Darstellung deiner Portfolio Items usw. konzentrierst, an all diese Hintergrund Parameter zu denken. „Die sieht doch eh niemand“. Aber genau so ist es! Die sieht niemand – auch keine Suchmaschine! Und glaub mir:

Google betrachtet deine Bilder anders als ein Mensch. Da macht es dann schon mehr Sinn diese unsichtbaren Hintergrundinfos einzugeben.

Erst dadurch machst du deine Inhalte für Suchmaschinen (besser) erkennbar.

Metadaten in deine Fotos zu integrieren ist auch ein sehr lohnenswerter Punkt um bei Bildersuchen gut zu ranken. Das kannst du am besten mit Programmen wie Adobe Lightroom machen. Falls es dich interessiert kannst du dir mal ansehen wi Fotografen ihre Bilder in Datenbanken einpflegen, damit diese dort gefunden werden. Da gibt es dann nochmal richtig Potential zur Optimierung. Allerdings nur, wenn du Fotos machst und das eines deiner Hauptanziehungspunkte ist.

Fazit:

Wenn du dir richtig viel Arbeit ersparen willst solltest du vom ersten Beitrag oder deiner ersten Seite an, Zeit in die perfekte Eingabe deiner Inhalte investieren. Andernfalls wirst du irgendwann viele Stunden mit Nacharbeit verbringen müssen (oder dein Team). Das ganze kann dir auch völlig egal sein, dann darfst du dich nur nicht wundern, dass die anderen in Google besser ranken als dein Content.

Sobald du die SEO Arbeit zur Routine gemacht hast, ist es eine einfache Sache und es wird deine Arbeitsweise nicht weiter belasten.

Eines der besten SEO Plugins für WordPress, das ich kenne und mit dem ich seit 2012 arbeite ist übrigens SEO by Yoast. Dort bekommst du all die Möglichkeiten des Onpage und teilweise Offpage SEOs von denen ich oben gesprochen habe. Hier kommst du zum Plugin.

Außerdem gibt es in unseren Kursen eine eigene Lektion in der du alle notwendigen Onpage Schritte vorgezeigt bekommst, um so wenig Zeit wie möglich mit mühseliger Recherche zu verbringen.

Viel Spaß und Erfolg mit deinen Projekten,
Alex

About the Author Alex Hammerschmied

Der Mensch lebt im Durchschnitt 75 Jahre. Ich bin jetzt 33. Also habe ich noch ca die Hälfte meines Lebens Zeit, genau das zu machen was ich in Wirklichkeit machen will. Um damit anzufangen, musste ich zuerst einen Hörsturz erleiden. Ein Breakdown der anderen Art. Meine Therapeutin fragte mich damals was ich in meinem Leben erreichen will. Ich wusste es nicht. Seit dem mache ich nur mehr das was ich liebe und helfe anderen Menschen dabei das gleiche zu tun! Dein Leben ist heute! #growindependent

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