Warte nicht auf den richtigen Moment. Du wirst dich nie danach fühlen.

Warte nicht auf den richtigen Moment. Du wirst dich nie danach fühlen.

Zuerst muss ich noch eine gute Kamera kaufen. Zuerst muss ich noch die drei Bücher lesen. Zuerst muss ich noch Geld sparen…

Die Einwände sind unendlich. Dein Gehirn ist ständig auf der Suche nach neuen Gründen warum du dich jetzt noch nicht mit deiner Idee beschäftigen kannst. Warum du vorher unbedingt noch diese eine Sache erledigen musst. Dann ist endlich der richtige Zeitpunkt da. Dann kannst du alles was du dafür brauchst, um risikofrei deine Idee zu verwirklichen. Dann hast du die richtige Figur, um auf Badeurlaub zu fahren. Dann hast du die richtige Wohnung, um endlich eine funktionierende Beziehung aufzubauen…

Die Wahrheit ist du fühlst dich nicht dazu bereit, auch wenn du diese Dinge gemacht hast. Du kannst dich nicht soweit auf etwas unbekanntes Vorbereiten, dass du keine Bedenken mehr hast. Es ist einfach nicht möglich etwas Neues risikolos zu machen.

DU bist das Einzige was dich vor deinem Erfolg und deiner Zufriedenheit hindert. Deine eigenen Gedanken sind die stärkste Bremse die es gibt.

Der richtige Moment ist ein Wunschtraum

Was hält dich so stark davon ab in die Gänge zu kommen?

Der Grund dafür ist ein Schutzmechanismus den du in dir trägst. Das ist nicht deine Schuld. Dieser Mechanismus ist Millionen Jahre alt und hat dazu beigetragen, dass die Menschheit überleben konnte.

Alles Unbekannte ist eine potenzielle Bedrohung. Alles was du nicht kennst und was den Ist-Zustand in Frage stellt, stuft dein Gehirn daher instinktiv als Gefahr ein. Das führt natürlich dazu, dass dein Gehirn auf Hochtouren nach einer Möglichkeit sucht dich zu schützen.

Dank dieses unterbewussten Verwertens und Abwägens von Möglichkeiten, wurden unsere Vorfahren nicht von Säbelzahntigern aufgefressen.

Heute gibt es keine Säbelzahntiger mehr. Die Menschen haben alle Gefahren soweit unter Kontrolle gebracht. Du hast genug zu essen, ein Dach über dem Kopf und dein Überleben ist gesichert.

Dadurch ist dieser uralte Schutzmechanismus aber zu einem Hindernis geworden. Zumindest wenn es darum geht etwas Neues, noch unbekanntes zu machen.

Deswegen bombardiert dich dein Gehirn mit Einwänden und Gründen was du lieber stattdessen machen solltest und warum es nicht gut ist etwas in Angriff zu nehmen.

Du wirst IMMER einen Grund finden der dich zögern lässt. Deine Wohnung und dein Gehalt werden nie hoch genug sein, um Kinder zu bekommen. Es wird immer noch ein Projekt zu machen sein, bevor du deinen Job wechseln kannst. Und deine Ernährungsumstellung wird immer gerade unpassend sein, weil etwas wie Weihnachten vor der Tür steht.

Der richtige Zeitpunkt ist also eine Illusion. Eine Wunschvorstellung die nie eintreten wird.

Finde heraus was du wirklich machen willst! Wie du das machst ließt du in diesem Artikel.

Kannst du zu viel Wissen haben?

Wie schon erwähnt verarbeitet dein Gehirn alles was du jemals erlebt, gelernt, erfahren und gedacht hast. Daraus bildest du deine Meinungen, Überzeugungen und Herangehensweisen zu allen Dingen.

Ein Buch über das beste Business, die beste Diät oder die perfekte Beziehung zu lesen ist gemütlich. Vor allem auf dem weichen Sofa in deinem warmen Wohnzimmer. Es bildet dich weiter und es nimmt dir die Angst. Aber es verändert nichts. Gar Nichts.

Es ist sehr wichtig, dass du ließt und mit anderen über die Themen sprichst. Du musst schließlich Informationen sammeln. Diese bilden dich, verschaffen dir einen Einblick und du kannst abschätzen was und wie du etwas machen kannst.

Aber daraus entsteht auch ein großes Problem. Viele Menschen leiden an diesem Problem.

Das Verhältnis zwischen Input und Output stimmt oft nicht. Das heißt, je mehr Input du zu einem Thema bekommst, desto mehr Meinungen, Erfahrungen und Wissen musst du von anderen Mit-Be-Denken, um bis zum Handeln zu kommen.

Du bedenkst dabei alle Erfahrungen der Anderen mit. Die negativen und die positiven. Durch diese Erfahrungen passiert es oft, dass du dich verunsichern lässt, obwohl du in Wirklichkeit das Zeug dazu hättest.

Du sollst lesen. Am besten so viel wie möglich. Aber du musst verstehen, dass dein Gehirn deine eigenen Erfahrungen anders bewertet als die, die du von außen aufnimmst.

Falls du wenig oder selten liest: hier kommst du zur Leseliste 😉

Darum ist es in jedem Lebensbereich unersetzlich eigene Erfahrungen zu machen. Niemand kann dir wirklich vermitteln was es für Gefühle auslöst, wenn ein Kind geboren wird.

Solche Erfahrungen muss man selbst machen um wirkliches Wissen zu erlangen. Alles andere ist nur geliehenes Wissen und lässt dich nur mutmaßen.

Daher ist das wichtigste:

Gehe heraus aus deinem Kopf!!! Mache Dinge. Denke darüber nach während du sie machst. Lerne durch den Prozess. Erlaube dir auch Fehler zu machen.

Wirf deine Überzeugungen über Board. Akzeptiere die Ungewissheit und gewinne Kontrolle über deine Entscheidungen.

In der Schule hast du gelernt, dass du dich auf deinen Beruf vorbereiten musst. Du musst vorher alles herausfinden, damit du nachher keine Fehler mehr machst. Das ist aber schlicht und einfach unmöglich.

Du kannst dich nur in einem limitierten Maß auf etwas Unbekanntes vorbereiten. Es gibt keinen Beruf den du im Vorhinein soweit erlernen kannst, dass du danach keinen Fehler mehr machst.

Immer wenn du versuchst alle Möglichkeiten einer Sache durchzudenken, erzeugst du Zweifel und Angst in dir selbst. Das führt zu einem Teufelskreis in dem du dich verfängst und dadurch nicht zum Handeln kommst.

Du wirst dir bei jeder Sache unsicher sein und dich nie bereit fühlen den ersten Schritt zu machen.

Wenn du eine neue Idee oder Begeisterung für etwas hast, nutze den Impuls und mache etwas dafür!

Genauer abwägen kannst du später noch immer.

Lerne so schnell wie möglich den ersten Schritt für eine Sache zu machen. Solange du davon begeistert bist. Diese Begeisterung verlässt dich sehr schnell und dann ist es fast unmöglich die Idee nochmal ernsthaft aufzugreifen.

Wann ist der richtige Moment? Der richtige Moment ist jetzt!

Sofort. Du hast es in der Hand. Und er ist schon wieder vorbei. Du hast den Moment nicht ergriffen. Hier ist noch einer. Wenn du dein Projekt starten willst, dann tu es einfach!

Du wirst dich niemals danach fühlen deine Situation und dein Leben zu verändern.

Es ist notwendig innerhalb der ersten 48 Stunden den ersten Schritt für deine Idee zu machen! Sonst vergeht zu viel Zeit und du kommst nicht in die Gänge!

Die Umstände sind zu verschieden und es gibt immer Dinge die gerade nicht passen. Der richtige Moment kommt nicht. Selbst wenn du alles dafür tust, um einen solchen Moment zu erschaffen. Es ist schlicht unmöglich.

Sobald du das erkennst schaffst du etwas sehr Wichtiges: Du erwischst dein eigenes Gehirn dabei, wenn es dir wieder einmal eine Idee ausreden möchte damit du dich nicht in „Gefahr“ begibst.

Mache den ersten Schritt!

Mache als erstes einen Plan. Richtig gelesen. Der Sinn zu beginnen besteht nicht darin aufzuspringen und alles anders als bisher zu machen.

Nimm dir einen Zettel und einen Stift und notiere dir alles was dir einfällt.

Mache dir diesen Schritt so leicht wie möglich. Den Laptop aufzudrehen und einen Ordner mit einem Dokument anzulegen ist viel zu umständlich.

Nimm wirklich einen Zettel und einen Stift oder dein Power-Journal oder deinen Ideen-Notizblock. Hauptsache es geht schnell.

Notiere dir all deine Gedanken die du zu diesem Thema hast. Die positiven und die negativen.

Schreibe auch auf wie oft du etwas für die Weiterentwicklung dieser Idee machen willst. Mache mit dir selbst etwas aus und halte dich daran.

Erarbeite deinen Handlungs-Plan und mache jeden Tag etwas dafür.

Bleibe dran!

Jeden Tag einen Schritt zum Ziel. Du entscheidest dich jeden Tag aufs Neue ob du zu deinem Ziel gehst oder dich wieder davon entfernst. Es ist normal, dass Erfolg Arbeit erfordert.

Irgendwie verwechseln wir anscheinend Bequemlichkeit mit Glück

Dieses Zitat kommt von Dean Karnazes. Er ist an 50 aufeinander folgenden Tagen 50 Marathons gelaufen. Das ist eine gewaltige Leistung! Daraus leite ich aber ein ganz einfaches Prinzip ab:

Wenn du eine befriedigende Beziehung führen willst, musst du jeden Tag etwas dafür machen. Wenn du Erfolg im Beruf haben willst, musst du jeden Tag etwas dafür machen. Wenn du dich mit deinen Freunden und deiner Familie verstehen willst, musst du jeden Tag etwas dafür machen und so weiter. Vielleicht reicht es ab und zu jeden zweiten Tag etwas dafür zu machen.

Eines steht aber fest:

Je öfter du etwas für dein Ziel machst, desto schneller wirst du es erreichen.

Weiter geht es im folgenden Beitrag „Was zeichnet richtige Champions aus“

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Alles Gute und viel Erfolg,

Alex

About the Author Alex Hammerschmied

Der Mensch lebt im Durchschnitt 75 Jahre. Ich bin jetzt 33. Also habe ich noch ca die Hälfte meines Lebens Zeit, genau das zu machen was ich in Wirklichkeit machen will. Um damit anzufangen, musste ich zuerst einen Hörsturz erleiden. Ein Breakdown der anderen Art. Meine Therapeutin fragte mich damals was ich in meinem Leben erreichen will. Ich wusste es nicht. Seit dem mache ich nur mehr das was ich liebe und helfe anderen Menschen dabei das gleiche zu tun! Dein Leben ist heute! #growindependent

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