erschaffen oder konsumieren

Erschaffen oder Konsumieren: Finde deine Balance und gehe deinen eigenen Weg.

Was soll ich machen um glücklich zu werden und meine Ziele zu erreichen? „Dir stehen alle Türen offen. Mache was dir am meisten Spaß macht“. Aber was macht mir am meisten Spaß und – stehen mir wirkliche alle Türen offen? Welchen Weg soll ich gehen? Es gibt so vieles was mir gefällt und was ich sein möchte. In diesem Artikel zeige ich dir meine Art mit Zielsetzung und dem Finden des Weges umzugehen.

Was will ich eigentlich?

Seit ich mir Gedanken zu meinem ersten Beruf machen musste, beschäftigt mich diese Frage (damals war ich 15). Das war noch vor Youtube und dem Internet in der Form wie wir es heute kennen. Meine Berufswahl bestand in erster Linie daraus, irgendetwas zu machen wodurch ich so schnell wie möglich unabhängig von meinen Eltern werden konnte und nicht mehr in die Schule gehen musste. Das einzige was ich mir zu dieser Zeit vorstellen konnte, war eine Handwerkslehre zu machen.

Seitdem das Internet aus keinem Haushalt mehr wegzudenken ist, verändern sich die Eindrücke und scheinbar auch die Möglichkeiten. Wir werden geradezu überfüllt mit Ideen und Eindrücken.

Das führt bei vielen Menschen zu Verunsicherung. Egal in welchem Bereich des Lebens. Ob es nun den eigenen Job betrifft, die Familie, Freunde oder Partner alles wird heutzutage in Frage gestellt. Je nach dem, wie du erzogen wurdest wirkt sich das mehr oder weniger stark auf deine Entscheidungen aus.

Die Kunst ist zu lernen was für dich wichtig ist. Dafür musst du zuerst konsumieren um danach erschaffen zu können.

Ist Konsum was Gutes oder Schlechtes?

Unter Konsum wird im Allgemeinen der Verzehr oder Verbrauch von Gütern verstanden (Wikipedia).

Alles was du nicht selbst produzierst und anderen anbietest, konsumierst du. Egal ob es Nahrung, Kleidung oder Sendungen auf Netflix oder im Kino sind. Du konsumierst in diesem Moment meinen Blogartikel (Was ich übrigens großartig von dir finde).

Werbung versucht dir Konsum gezielt schmackhaft zu machen. Sie spielt dir vor, dass du dich selbst definierst wenn du diese Jeans oder jenes Parfum kaufst. Auch mit dem Longboard oder dem neuen LandRover wird dir vermittelt, Freiheit und Lifestyle zu kaufen.

Konsumieren bedeutet aber auch Bücher lesen, was neues lernen, interessante Dokus schauen… das ist super und das brauchen wir auch. Zum finden unserer Interessen und zum Erschaffen – die Frage ist nur wie viel?

Schlecht ist für mich, wenn ich in eine Art Lethargie verfalle. Dann sitze ich vor Youtube und sehe einen Vlog nach dem anderen und Wünsche mir woanders zu sein. Ich vergesse die Gegenwart und, dass das aktuelle Tun mein Leben formt.

Bitte verstehe mich richtig: Ich liebe es Youtube zu schauen und die Erlebnisberichte anderer Menschen zu „konsumieren“. Für mich ist nur wichtig, im Auge zu behalten wie viel gut für mich ist. Zeitfenster helfen mir, mich danach wieder auf mein eigenes Erschaffen zu konzentrieren.

Konsumieren um zu Erschaffen?

Unter Erschaffen oder Produktion verstehen wir die Erstellung von Gütern. Diese kannst du wiederum anderen zum Konsum anbieten. Auch wenn du eine Holzhütte baust können deine Freunde und du diese Hütte danach „Konsumieren“ indem ihr darin eine gemütliche Zeit verbringt.

Zum Erschaffen muss vorher konsumiert werden. Zum Beispiel musst du ein Buch über ein Thema lesen, eine Ausbildung machen oder Material und Rohstoffe einkaufen.

Es kann also nichts erschaffen werden ohne zu konsumieren. Das ist auch gut so, weil dieser Austausch schließlich unsere Wirtschaft und damit die Gesellschaft stärkt.

Muss und kann ich die ganze Zeit produktiv sein?

Das Problem ist die Überforderung. In den Zeitschriften, im Fernsehen und im Internet werden fast ausschließlich nur die schönen Seiten und die Erfolge von Menschen gezeigt.

Diese Erfolge und Rampenlicht-Geschichten können zu einem Irrglauben führen:

Dass du immer produktiv sein musst. Das stimmt nicht. Das kann nicht funktionieren. Wenn ein Mensch immer unter Druck steht, kommt der Zeitpunkt an dem entweder der Körper oder die Psyche ausfällt. Burnout (Psyche) oder Herzinfarkt (Körper) machen das deutlich.

Du musst lernen, deine Schwächen zu akzeptieren und deine schwachen Tage zuzulassen. Dann kannst du mit vollen Batterien wieder produktiv sein.

Was soll ich machen und wo fange ich an?

Erkenne deine Interessen

Ein typisches Problem unserer Zeit ist die Paralyse durch Analyse.

Du interessierst dich für tausende Dinge und kannst dich für keines richtig entscheiden. Überall versuchst du dir vorher klar zu werden was am besten ist und wie du am besten beginnst. Diese Verunsicherung führt oft dazu, dass du gute Ideen oder Projekte nicht anfängst, weil sie dich überfordern, bevor du überhaupt damit beginnst.

Genau das ist das Problem: Du kannst nicht wissen wie es am besten geht. Du hast schlicht weg keine Erfahrung. Es ist auch egal wie viel du vorher ließt oder darüber lernst.

Jeder der Architekturabsolventen die ich kenne hatte nach dem 5 bis 8 Jährigen Studium das gleiche Problem: Wie baue ich denn eigentlich ein Haus?

Darum ist der erste Schritt so wichtig. Einfach mal machen. Die Erfahrung wächst mit den Versuchen und du wirst von Mal zu Mal besser.

Lerne, deine eigenen Stärken und Interessen zu erkennen. Erkunde dich selbst und deine Gefühle. Mache dir Listen und schreibe auf was dir einfällt.

In der „Traumlisten Challenge“ und in der „Do what you can’t Challenge“ geht es genau darum. Erkenne deine Interessen.

Werde gut in dem was du tust

Wenn jemand gut in etwas ist, dann nur aus einem Grund: Übung.

Übung bedeutet Wiederholung. Egal ob Gehen, Sprechen, Programmieren oder Verkaufen. Alles was du gut kannst, hast du unzählige Male geübt und wiederholt. Bis du es so gut kannst, dass du nicht mehr darüber nachdenken musst.

Niemand geht zum ersten mal ins Fitness Studio und schafft 100 Kilo beim Bankdrücken. Und genauso wenig kannst du dein Ziel beim ersten Versuch erreichen. Wenn du es schaffst dein Ziel sofort zu erreichen: Erhöhe deinen Anspruch! Werde der oder die Beste in deinem Fach!

Mache dir einen Aktionsplan und teile deinen Tag in Abschnitte ein. Ich liebe meine Morgen-Routine, weil sie mir hilft mich sanft auf den Tag vorzubereiten. Ich nehme mir dadurch Zeit für mich und meine eigenen Wünsche und Ziele.

Falls dich interessiert wie ich meinen Tag starte, um jeden Morgen etwas für mich allein zu schaffen, kommst du hier zum Beitrag Morgenroutine.

Erfolg entsteht durch Routine

Aus deiner Routine heraus entsteht Können. Aus Können entsteht Selbstvertrauen und wenn du dir selbst vertraust, vertrauen dir auch andere.

Wenn du also FilmemacherIn werden willst musst du anfangen Filme zu machen. Am besten jeden Tag. Du wirst am Anfang wahrscheinlich keinen guten Film machen. Aber das ist in Ordnung. Nur durch Übung kommt die Meisterschaft. Je mehr Filme du machst, desto besser werden deine Ergebnisse und desto mehr Selbstvertrauen wirst du bekommen.

Die Menschen werden deine Arbeit sehen und beginnen dich und das was du tust ernst zu nehmen. Niemand nimmt dich ernst, wenn du sagst du machst jetzt Filme und nie einen Film zeigst. Stelle dich und deine Arbeit zur Schau. Zeige so vielen Freunden, Bekannten und noch besser Unbekannten wie möglich deine Filme.

Versuche nicht dich selbst zu kritisieren. Die Kritik von anderen wird dich viel schneller weiterbringen als deine eigenen Gedanken. Ein weiterer großer Fehler von vielen ist: Die Ergebnisse nicht herzuzeigen. Dein erstes Projekt wird nie perfekt werden! Springe über deinen Schatten und präsentiere. Mache das zweite Projekt danach besser. Halte dich nicht mit dem ersten auf.

Egal welches Thema deines ist, zeige es und teile es mit anderen. Zeige der Welt, dass du existierst und was du machst. Beginne heute mit deinem ersten kleinen Schritt.

Mache jetzt den Kurs „Blogs und Websites mit WordPress erstellen“ und zeige deine Ideen und dein Portfolio der ganzen Welt.

Ich glaube an dich und wünsche dir alles Gute und viel Erfolg,
Alex

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About the Author Alex Hammerschmied

Der Mensch lebt im Durchschnitt 75 Jahre. Ich bin jetzt 33. Also habe ich noch ca die Hälfte meines Lebens Zeit, genau das zu machen was ich in Wirklichkeit machen will. Um damit anzufangen, musste ich zuerst einen Hörsturz erleiden. Ein Breakdown der anderen Art. Meine Therapeutin fragte mich damals was ich in meinem Leben erreichen will. Ich wusste es nicht. Seit dem mache ich nur mehr das was ich liebe und helfe anderen Menschen dabei das gleiche zu tun! Dein Leben ist heute! #growindependent

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