Drei kleine Änderungen, die große Wirkung auf dein Leben haben.

Drei kleine Änderungen, die große Wirkung auf dein Leben haben.

Wie soll ich mein Leben ändern? Ich bin in diese Familie, in dieses Land, in diese Stadt, in diesen Freundeskreis, in diesen Job und diese Lebensumstände hineingeboren. Womit habe ich mir das bloß verdient?
Stop: Alles was dich in deinem Leben umgibt, entscheidest du. Wenn du schon nicht alles von heute auf morgen ändern kannst, ist es doch möglich, zumindest einen Großteil der Umstände gehörig zu beeinflussen. Du selbst bist für das verantwortlich, was du bekommst. Und noch viel wichtiger: Du selbst bist für all das verantwortlich, was du in deinem Leben nicht bekommst.
Fast alle Menschen finden Gründe, warum sie nichts an ihrer derzeitigen Situation ändern können. Damit du jedoch dein Leben nachhaltig verbesserst und echte Veränderung erreichst, musst du einfach diese drei Dinge anders machen:

Hör‘ auf anderen die Schuld zu geben

Das ist ein Verhalten, dass in unserer Gesellschaft leider sehr oft anzutreffen ist. Schon in der Schule habe ich gelernt, dass es gut ist sich selbst zu verteidigen und wem anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben. Aber gebracht hat mir das nichts. Außer ein Fixes Mindset und dass ich erst später aus meinen Fehlern lernen konnte.

Lösung:

Erfolgreiche Menschen suchen bei sich selbst nach einer anderen Möglichkeit oder nach einem Fehler. Nicht, um sich für etwas zu verurteilen, sondern um ihr Verhalten zu analysieren und daraus zu lernen. Etwas für das nächste Mal mitzunehmen. Diese Haltung ist es, die erfolgreiche Menschen so schnell lernen lässt.

Für mich war diese Erkenntnis ein absoluter Augenöffner. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich damals verstanden, warum mir lernen manchmal so leicht und manchmal so schwergefallen ist.

Aber einmal angewendet führt es zu so großen Erfolgen, dass man immer wieder solche Fortschritte machen möchte. Zumindest bei mir ist es so… Es entsteht ein regelrechter „Lernrausch“. Durch dieses Lernen ändert sich alles schlagartig.

Auf einmal gibt es niemanden mehr, dem man die eigene Situation in die Schuhe schieben kann. Das kann hart sein, aber es hilft. So wie der Ausnahme Athlet Dean Karnazes sagt:

Irgendwie verwechseln wir anscheinend Bequemlichkeit mit Glück

Lernen ist anstrengend. Erfolg zu haben ist anstrengend. Und vor allem Dinge zu erkennen, die man selbst falsch macht und an denen man selbst die Schuld trägt, ist anstrengend.

Aber es ist absolut notwendig, um wieder aufzustehen und etwas tatsächlich zu verändern! Und es ist auch die Chance, ab sofort die Dinge anders zu machen und dich für etwas Neues und Besseres zu entscheiden. So bestimmst du selbst wohin deine Reise geht. Und das in allen 6 Lebensbereichen!

Erkenne was du wirklich willst.

Damit du dich nicht selbst überforderst und dein Leben tatsächlich ändern kannst, musst du dir vor allem über eines ins Klare kommen:

Du musst wissen was du willst.

Wenn dein Ziel unklar ist, wirst du ziellos in den Tag hineinleben oder den Zielen von wem anderen nachjagen. Je nachdem mit welchen Menschen du dich umgibst.

Lösung:

Du brauchst ein Ziel vor Augen. Du brauchst etwas, worauf du dich konzentrieren kannst und wo du hinstreben kannst.

Sobald dir klar ist, wohin dich deine eigene Reise führen soll, dann wirst du die Augen offenhalten, deinen Fokus schärfen und erkennen was du zu tun hast.  Du wirst den Unterschied erkennen: Sich etwas wünschen und nichts zu tun und sich etwas wünschen und alle Hebel in Bewegung zu setzen, um genau das zu erreichen.

Änderungen sind anstrengend. Änderungen kosten Energie. Dafür bringen dir Änderungen genau das, was du dir schon seit langem wünschst. Alles was du bisher nicht erreicht oder nicht bekommen hast.

Du bist die Hauptfigur deines Lebens. Wenn du etwas ändern willst, musst du dich selbst dazu motivieren. Es liegt in deiner Hand und es ist deine Entscheidung was du bekommst oder was du nicht bekommst. Dein Leben hält noch so viel für dich bereit. Egal wie alt du heute bist. Es gibt keine schlechte Ausgangsposition. Das wo du heute bist ist lediglich deine persönliche Startlinie. Du entscheidest, wann du anfängst loszulaufen.

Setzte deine Prioritäten richtig.

Der heutige Tag ist dein Status Quo. Dein Ausgangspunkt für alles was du machst. Es wiederholt sich jeden Tag aufs Neue. Du kannst dich jeden Tag aufs Neue dazu entscheiden immer das Gleiche zu tun. Oder du kannst dich dazu entscheiden, etwas anders zu machen. Du kannst etwas Neues probieren und etwas verändern!

Lösung:

Wichtig dabei ist Prioritäten zu setzen. Wenn ich mit etwas unzufrieden bin, dann muss ich es ab sofort so anfangen zu verändern, dass ich damit zufrieden bin.

Wer immer dasselbe macht, wird immer in der gleichen Situation bleiben. Um etwas zu ändern, musst du eine andere Taktik entwickeln und einen Neuen Weg einschlagen. Das ist anstrengend, aber es belohnt dafür viel mehr als immer im selben Trott und Unglück zu bleiben.

Mahatma Ghandi sagte:

Handlungen drücken Prioritäten aus.

Und „nicht Handlungen“ drücken oft unsere Ängste vor Veränderungen aus. Wir Menschen empfinden es oft als gemütlicher in bekannter Unzufriedenheit zu verweilen. Die Bereitschaft etwas anstrengendes Unbekanntes zu wagen ist oft sehr gering. Solange wir zu Veränderungen nicht gezwungen werden, lassen wir oft sehr viel über uns ergehen.

So viele Menschen träumen von einem besseren Leben. Und so viele Menschen wollen, dass irgendwer kommt und ihnen die Arbeit abnimmt. Das wird aber nicht passieren. Die Wahrscheinlichkeit dafür hält sich zumindest in Grenzen. Und ich bin ein großer Fan der Wahrscheinlichkeit 😉

Übernimm Eigenverantwortung und höre auf dich über die „bösen“ Anderen und die „unfairen“ Umstände zu beklagen. Sie sind lediglich Herausforderungen auf dem Weg zu deinem persönlichen Ziel. Zu deinem eigenen Traum von einem High-Performance und High-Quality Leben.

Alles Liebe und viel Erfolg,

Alex

About the Author Alex Hammerschmied

Der Mensch lebt im Durchschnitt 75 Jahre. Ich bin jetzt 33. Also habe ich noch ca die Hälfte meines Lebens Zeit, genau das zu machen was ich in Wirklichkeit machen will. Um damit anzufangen, musste ich zuerst einen Hörsturz erleiden. Ein Breakdown der anderen Art. Meine Therapeutin fragte mich damals was ich in meinem Leben erreichen will. Ich wusste es nicht. Seit dem mache ich nur mehr das was ich liebe und helfe anderen Menschen dabei das gleiche zu tun! Dein Leben ist heute! #growindependent

follow me on:
  • Linni sagt:

    Hallöchen,
    du hast mich voll erwischt mit diesem Beitrag. Zu erkennen, was ich momentan wirklich will, ist sehr schwer für mich. Ich kann mich nicht entscheiden und weiß auch nicht, was mir dabei noch helfen soll. Es ist alles so verzwickt!

    Liebst Linni

  • Mo sagt:

    Ein toller Beitrag. Prioritäten setzen kann mit unter aber echt schwierig werden, wenn man seine Vorhaben zu dicht bewertet. Aber es schult auch sich noch ein kleines bisschen mehr zu disziplinieren.

    Liebe Grüße, Mo

    • Hi Mo,
      Du hast absolut recht. Prioritäten setzen ist mit vile Übung verbunden.
      Ich habe mir früher immer zuviel vorgenommen und es war sehr schwer für mich zwischen wichtig und dringen, wichtig und nicht dringend und unwichtig zu unterscheiden.

  • Tanja L. sagt:

    Also das mit den Prioritäten gelinkt mir leider nicht immer. Aber ich arbeite dran. Ein sehr schöner Beitrag und sehr schöne Tipps.

  • Sarah sagt:

    Ein sehr spannendes Thema!
    In den letzten Monaten habe auch ich gelernt, dass man nicht weiterkommt, wenn man anderen die Schuld gibt und man seine Prioritäten anders setzen sollte.
    Liebe Grüße Sarah

  • Danke für diesen inspirierenden Beitrag! Vor allem der Punkt mit den Prioritäten muss ich noch mehr umsetzen. Danke für die Tipps!

    Viele Grüße,
    Diana

  • Sarah sagt:

    Sehr wahr, was du hier schreibst und ganz tolle Tipps für alle, die loslegen möchten, denen aber bisher noch der „Aha-Moment“ fehlt. Ich finde es so schön, dass immer mehr Menschen sich mit Mindset und Motivation beschäftigen – und es vor allem auch nach draußen tragen. 🙂
    Liebe Grüße
    Sarah

  • Eren sagt:

    Meiner Gesundheit Priorität einzuräumen, hat mein Leben verändert. Für mich gibt es keine zweite Priorität.

    • Lieber Eren,
      ja. Absolut richtig. Die eigene Gesundheit ist definitiv etwas was man erhalten sollte. Als ich 2014 von einer Sekunde auf die andere mein Gehör verloren habe ist mir das nach einiger Zeit auch aufgefallen. Dank Psychiater, Therapie, Krankenhausaufenthalt usw. Ich hoffe, dass es immer mehr Menschen auch ohne solche Erlebnisse verstehen.
      Alles Liebe,
      Alex

  • nici sagt:

    Ein Ziel vor Augen zu haben, finde ich immer wichtig. Und wenn es nur kleine Dinge sind. Ich finde deinen Beitrag sehr gut geschrieben. Es regt zum nachdenken an und darauf sollte es bei solch doch ernsten Themen ankommen.

    Alles liebe

  • wie immer ein sehr schöner Reminder, das eigene Leben wertzuschätzen – schließlich haben wir nur das eine 🙂

    ich glaube das große Problem bei vielen ist schon, dass sie gar nicht wissen was sie wirklich wollen … daher sehe ich es als sehr wichtigen ersten Schritt, das mal zu analysieren!

    kommt gut ins Wochenende und liebste Grüße auch,
    ❤ Tina

    • Liebe Tina,
      du hast absolut recht. Das größte Problem ist definitiv das nicht wissen…
      Aber es ist ja auch kein Wunder bei der ganzen Ablenkung von Magazinen, FB, Insta, Youtube, Fernsehen usw. Es ist ein langer Weg für viele sich bei all dem Lärm selbst zu finden.
      Alles Liebe, Alex

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