do what you can´t

Do what you can´t! Challenge accepted!

Was dürfen wir in unserem Leben machen und was dürfen wir alles nicht? Wer bestimmt das? Und sollen wir wirklich nur das machen was uns “erlaubt” ist? Gestern haben Alex und ich uns ein richtig cooles Video von Casey Neistat angeschaut. Mit dem „Do what you can´t“ Video bringt er es genau auf den Punkt:

 

Zur „Do what you can’t“ – Challenge

Was ich “nicht konnte”

Wenn ich jetzt auf meine letzten paar Jahre zurückschaue, habe ich oft ein ähnliches Gefühl: viele richtig gute und coole Dinge sind in meinem Leben aufgrund der Handlungen passiert, von denen mir oft aus verschiedenen Gründen abgeraten, bzw. zu großer Vorsicht geboten wurde. Ich bin zwar noch nicht mit einem Hubschrauber über Hollywood geflogen (was ich auf jeden Fall auch tun möchte ;)), aber trotzdem ist schon einiges passiert. Und ich bin mir sicher es geht dir genau so.

Ich denke hier vor allem an Dinge, die einen starken Willen fürs Tun und/oder Veränderung erfordern. Dinge, die neben Mut oft auch Konsequenz brauchen, um diese tatsächlich durchzusetzen.
Entscheidungen wie: ohne Existenzsicherung und ohne Ahnung, wie man Geldverdienen mit dem erträumten Studium verbinden kann, von Krakau nach Wien auszuwandern.
Leidenschaften wie: mit Freude die Skipperausbildung zu machen, trotz der Angst, dass das Schiff untergehen könnte (das musste ich schon erleben!).
Veränderungen wie: den vertrauten, sicheren, guten Job aufzugeben um etwas Neues zu probieren.

Plan A vs. Plan B

Natürlich war es nicht immer einfach und oft haben mich diese Veränderungen viel Energie und Engagement gekostet. Möglich war im Endeffekt trotzdem alles. All diese Entscheidungen haben sich positiv auf mein Leben ausgewirkt und dazu beigetragen, wirklich tolle Sachen zu erleben.
Jetzt stehe ich wieder vor einer großen Entscheidung. Und eine Stimme in mir, die für meine “gesellschaftliche Anpassung” zuständig ist, sagt mir immer wieder:

“Du kannst nicht einfach deinen Job kündigen ohne Backupgeld in der Tasche zu haben. Du bist erst am Anfang des Aufbaus deiner neuen Einkommensquelle. Du weißt noch nicht ob es überhaupt funktionieren wird….”

Ich kann die Zukunft natürlich nicht vorhersagen. Und doch, ich bin mir ziemlich sicher, dass es funktionieren wird. So oder ein bisschen anders – aber es wird funktionieren!
Paradoxerweise ist gerade die Tatsache, keinen Plan B zu haben, genau die, die für den Erfolg relevant zu sein scheint. Wenn es keinen Plan B gibt, muss der Plan A einfach aufgehen. So gesehen ist das ein unglaublich starker Motivationsfaktor – wir setzten unsere ganze Kraft, unser ganzes Können in den Plan A – den einzige den es gibt.
Kann man bei so einer Herangehensweise nicht wirklich tief und schmerzhaft auf die Nase fallen? Wahrscheinlich schon. In den meisten Fällen aber, auch wenn das Ergebnis von Plan A nicht zu 100% erreicht wird, werden wir in solchen Situationen so kreativ, dass viel gutes anderes entsteht. Und esist immer besser als es gar nicht zu versuchen.

Keinen Plan B zu haben ist zwar riskanter, setzt aber mehr Kräfte frei und verlängert die Motivationsphase.
Meiner Meinung nach sollte man also keinen Plan B haben. Man muss sich aber auch dessen bewusst sein, dass nicht immer alles glatt läuft. Darum sollte man einfach flexibel bleiben.

Der positive Antrieb

Unter Druck und mit Existenzangst zu leben ist immer schlecht. Wenn der Druck zu groß wird und die Angst weiter steigt, geht plötzlich gar nichts mehr weiter. Egal wie viel und wie hart wir arbeiten. Deswegen braucht es Anreize (Incentives).
Ein funktionierender Anreiz ist: Ich muss jetzt Geld verdienen, weil ich sonst meine Miete nicht mehr zahlen kann.
Solche sind sehr starke Anreize – der Überlebenswille ist bei Menschen normalerweise unglaublich groß. Aber als Dauerzustand ist so ein Ansporn eher stressauslösend als zielführend.

Deswegen ist es wichtig immer auch ein größeres Ziel, eine positive Vorstellung vor Augen zu haben. Das Ziel ist in meinem/unserem Fall die Selbständigkeit und der Aufbau eines Unternehmens, dass uns Freude bereitet, gute Einkünfte bringt, und vor allem einen ortsunabhängigen Work & Lifestyle ermöglicht.
Der Unterschied zB. zu der Miete ist: Das ist kein Muss. Ich bekomme keine Probleme wenn ich es nicht habe. Sich ein “positives Muss” zu setzen, von dem es keinen Ausweg gibt, gibt dir hingegen die Möglichkeit deine Produktivität zu steigern und positiven Stress auszulösen.

Challenge accepted!

Wir brauchen also ein „positives Muss“!
Wenn du etwas in deinem Leben verändern willst, musst du damit beginnen. Du musst es einfach tun! Und deshalb haben wir uns als Incentive einen Flug gebucht. Nicht für einen Urlaub, sondern für einen längeren Aufenthalt. Zwei Monate Bali, Indonesien. Ich benutze hier bewusst das Wort Aufenthalt und nicht Urlaub. Das Ziel dieser Reise ist unseren ersten Schritt in ein ortsunabhängiges Leben zu setzten.
In den 2 Monaten dort wollen wir ein normales Alltags- und Arbeitsleben führen. Dass wir die Zeit in so einem schönen, warmen Land auch ein bisschen genießen wollen… das ist ja auch das Ziel vom ortsunabhängigen Work & Lifestyle. Also… Im September geht’s los!

Und wie soll das gehen?

Natürlich haben wir einen Schlachtplan entwickelt. Na gut… ich habe ihn entwickelt. Alex sagt einfach getrost – das werden wir schon machen 🙂 Wichtig ist, dass wir klare Vorstellungen davon haben, wann wir was machen müssen. Wir haben Deadlines für bestimmte Ereignisse die uns das Leben auf Indonesien ermöglichen sollen. Wir wissen, es muss einfach passieren, denn sonst können wir nicht Fliegen – und der Flug ist ja schließlich schon da…
Wo ziehen wir die Grenze zwischen ein bisschen verrückt und setze deine Existenz aufs Spiel?

Meiner Meinung nach befinden wir uns noch im ersten Bereich. Bis wir nichts mehr zu essen haben und unter einer Brücke schlafen müssen, ist es noch ein Stück. Bevor das passiert, gibt es noch tausende Möglichkeiten, um alles wieder ins Laufen zu bringen, falls wir mit unserem Business nicht erfolgreich sein sollten (mit deiner Unterstützung werden wir das aber 🙂 )

Ich fange hier nicht an diese Möglichkeiten durchzugehen – das würde nämlich bedeuten einen Plan B zu schmieden… und auch wenn ich am liebsten plane… ihr wisst schon was meine Meinung zum Plan B ist!
Der Plan A ist der, den ich/wir verfolgen werden. Mit welchen Ergebnissen? Darüber werden wir dich natürlich am Laufenden halten.

Starte deine Challenge!

Setzte dir einen positiven Antrieb!
Leichter gesagt als getan… hier eine kleine Anleitung, die dabei helfen kann:

Die „Do what you can´t“ – Challenge dauert 21 Tage.

Vorbereitung:

  • Du brauchst ein kleines Notizheft oder einfach ein Blatt Papier.
    Du brauchst 5 min Zeit täglich – am besten in der Früh 🙂

Woche 1 – deine Ziele-Liste:

Was du alles gerne erreichen möchstest: zB. viel Reisen, den Job wechseln, eine Strandfigur haben, ein Blogger werden…

  • Schreibe jeden Tag die Ideen, die dir in deinen 5 min dazu einfallen, auf deine Liste
  • Entscheide am 7 Tag, welches Ziel du als erstes erreichen möchtest!

Woche 2 – deine Bucket-List:

Was du schon immer ausprobieren wolltest: zB. Fotografieren, Surfen, Bungee Jumping, Hollywood besuchen…

  • Notiere hemmungslos alle deine Ideen auf deiner Bucketlist! Wirklich hemmungslos!
  • Entscheide am 7 Tag, welche deiner verrückten Ideen dich am besten dazu motivierren kann, dein gewünschtes Ziel von der Ziele-Liste zu erreichen!

Woche 3 – fixiere deine Entscheidung:

  • Schau dich jeden Tag ein bisschen um, wie du deine Idee in einen positiven „Muss“ umwandeln kannst
  • Fixiere am 7 Tag deine Idee: zB. mit der Buchung von einem Flugticket 🙂

Tag 22:

Aber die Challenge dauert doch nur 21 Tage? Genau! Jetzt ist der Zeitpunkt an dem du anfängst dafür zu arbeiten – dein Antrieb ist schließlich fixiert und es gibt keine Ausreden mehr 🙂

Deine Challenge kann alles

Die Antriebe sind so verschieden wie die Menschen auch. Wichtig dabei ist, dass es etwas ist worauf du dich sehr freust – nicht etwas was nur unangenehmen Druck ausübt.
Um diese Challenge besser zu verstehen, gibt es hier ein Beispiel:

Du willst diesen Sommer die lang ersehnte Strandfigur endlich erreichen. Die Vorstellung davon ist toll und du siehst dich schon stolz über den Strand laufen. Das reicht aber meistens nicht aus, um schon ein halbes Jahr davor die Ernährung umzustellen und wirklich konsequent zu trainieren. Dann fällt dir ein, dass du auch schon immer Surfen lernen wolltest. Surfen ist eine super Freizeitbeschäftigung, braucht aber Kraft und einen fitten Körper. Du buchst also zwei Wochen in einem Surfcamp. Jetzt hast du eigentlich keine andere Wahl mehr – du musst trainieren, sonst schaffst du es im Urlaub am dritten Tag nicht mehr aus dem Bett… Du freust dich aber schon riesig darauf! Genau das, ist ein positiver Antrieb.

Nach solchen Anreizen solltest du suchen und diese fixieren!

 

Vergiss nicht mir in den Kommentaren zu schreiben, was du von unserer Bali-Challenge hältst? 🙂
Und drücke uns bitte fest die Daumen!

Ich freue mich schon auf deine Ideen!
Alles Liebe,
Natalia

About the Author Natalia Dziadus-Hammerschmied

Am liebsten schmiede ich neue Pläne: eines Office-Buildings, einer Marketingstrategie, eines Websitekonzepts... Dabei lerne ich ständig Neues und diese Herausforderungen machen mich lebendig! In der Zwischenzeit schreibe ich darüber, wie sich mein Leben dadurch verändert und wie mich das glücklich macht :)

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  • […] Mehr zu positiver Zielsetzung und Motivationsfindung liest du auch in diesem Beitrag: “Do what you can’t”. […]

  • […] Liebe, Natalia PS. Das ist der Bericht #1 von der „Do what you can´t“ – Challenge, der Alex und ich uns vor 4 Wochen gestellt […]

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