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12 Fragen für deine Bucketlist: Was willst du von deinem Leben?

Eine Bucketlist ist eine ToDo Liste. Bücher wie „10.000 Things before you die“ inspirieren dazu die eigene Bucketlist zu schreiben. Ich schreibe schon seit ein paar Jahren immer wieder auf was ich erleben und machen will. Aber erst jetzt, habe ich gemerkt wie unklar mir vieles dabei ist.

Was willst du tun BEVOR du stirbst?

Ich will mein Leben leben! Was bedeutet das überhaupt? Sich darüber klar zu werden ist eine Aufgabe für sich.

So richtig bewusst geworden ist mir das, als mein Vater mit 62 Jahren an Krebs gestorben ist. Was hat er in seinem Leben gemacht was auf seiner Bucketlist stand? Hatte er eine? Und viel wichtiger: habe ich eine?

Trauer und beruflicher Alltag hat mich trotzdem davon abgehalten meine persönliche Wunschliste aufzuschreiben. Ungefähr 4 Monate später hatte ich einen Hörsturz.

Da habe ich habe ich dann auch meine eigene Verletzlichkeit zu spüren bekommen. 10 Tage Spital, 2 Monate Krankenstand, Psychotherapie. Und viel Zeit zum Nachdenken.

Mein Arzt sagte mir damals: „Machen sie nur Dinge die ihnen WIRKLICH Freude bereiten und die ihnen gut tun! Die Arbeit läuft nicht davon und das Büro kommt auch ohne sie gut zurecht“.

Das war ein Augenöffner! Ich habe erstmals in meinem Leben begriffen, dass es nicht nur um meinen Beruf geht. Irgendwie wusste ich das auch vorher, aber ich habe meinen Beruf und wirtschaftlichen Erfolg immer über meine persönlichen Ziele gestellt.

Mir ist aufgefallen, dass ich meine Bucketlist lange mit einer Art „beruflicher Ziele-Liste“ verwechselt habe. Ich glaube, dass es damit nicht nur mir so geht.

Daraufhin gab es die erste große Reise nach Thailand mit Natalia (damals waren wir noch nicht verheiratet). Dieses ganze Jahr war ein Prozess der Selbstfindung und ein „in mich hineinhören“.

Das hat seitdem nicht mehr aufgehört und ich versuche mir nun alles aufzuschreiben was ich erleben und erreichen will.

Versuche auch du, dir alles aufzuschreiben was du erleben willst. Mache keine Ausnahmen und vor allem, denke nicht, dass etwas zu groß oder zu seltsam ist.

Seltsam ist nur, einen Wunsch seltsam zu finden 😉

Zwölf Fragen die du dir stellen kannst, um deine Bucketlist anzufüllen:

  • Wen möchtest du in deinem Leben treffen?
    • Richard Branson, Gary Vaynerchuk, Tim Ferriss, …
  • Was möchtest du erreichen worauf du stolz sein kannst?
    • Ich möchte 1.000.000 Menschen zu einem neuen Skill verhelfen mit dem sie ihr Leben verbessern, …
  • Was ist das eine spezielle Ding das du dir kaufen willst?
    • Segelyacht, Haus am Meer, …
  • Welchen ultimativen Herausforderungen willst du dich stellen?
    • Iron Man, Marathon, …
  • Welchen Ängsten möchtest du dich stellen?
    • Mit Haien tauchen, Fallschirmspringen, …
  • Was gibst du der Welt oder der Menschheit aus freien Stücken?
    • Ich möchte mein Wissen an andere weitergeben und ihnen dabei helfen Lösungen für ihre Probleme zu finden, …
  • Wie möchtest du dich selbst darstellen?
    • Youtube, Blog, Autor, Sprecher, Moderator, Berater, …
  • Was willst du lernen? Welche Kurse möchtest du machen?
    • Spanisch lernen, Fliegen lernen, Kite-Surfen, …
  • Was willst du Hinterlassen? Was soll dein Erbe sein?
    • Ich möchte eine Schule in der frei gelernt werden kann hinterlassen, …
  • Welchen kindlichen Spaß willst du erleben?
    • Ich will Witze erzählen können, …
  • Welche Neugierden willst du befriedigen?
    • Ich will wissen wie es ist … zu erleben, …
  • Wohin möchtest du Reisen? Welche Reiseabenteuer willst du erleben?
    • Eine Weltumsegelung machen, Transsibierische Eisenbahn, zum Basecamp des Himalaya trekken, am Great Barrier Reff tauchen, tauchen in Raja Ampat, …

Diese Beispiele zu den Fragen sind ein kleiner Auszug aus meiner persönlichen Bucketlist.

Ich sehe sie mir alle paar Tage an und halte sie up-to-date. Für mich ist es ok, wenn sich meine Ziele ändern. Ich streiche manche Dinge die mich nicht mehr interessieren, die ich vor einem Jahr noch interessant gefunden habe. Gleichzeitig schreibe ich auch oft neue Punkte dazu. Ich glaube, das Leben ist eine ständige Verwandlung und genauso muss sich auch die Bucketlist verwandeln.

Je nachdem mit welchen Menschen du gerade deine Zeit verbringst und wo auf der Welt du dich befindest, wird entweder das eine oder das andere interessant sein.

Es gibt keine Regel wie du deine Bucketlist führen sollst. Das wichtigste ist, dass du überhaupt beginnst dir aufzuschreiben was du willst. Schaue zumindest einmal pro Woche darauf!

Das Leben verstreicht schneller als du denkst! Du hast nur dieses eine Leben um das zu machen was dich interessiert. Nimm dir die Freiheit für dich selbst zu leben. Erfülle dir dein Ziel!

Wie du deine Bucketlist in die Realität umsetzt

Behalte deine Bucketlist bei dir. Schau, dass du sie immer dabei oder Griffbereit hast.

Klebe sie in dein Journal oder schreibe dir eine Liste am Smartphone. Dann kannst du auch Punkte abhaken die du gemacht hast! Was für ein geiles Gefühl!

Ich verspreche dir, sobald du anfängst auf deine Bucketlist zu schauen und das zu machen was du wirklich willst, wird sich neue Energie und Lust auf mehr entwickeln.

Bedenke: Die Ziele-Liste und die Bucketlist sind zwei unterschiedliche Dinge!

Mit der Ziele-Liste zeichnest du eine Art Landkarte mit deinen Zielen auf und die Bucketlist sind alle Wegpunkte die du zwischendurch abhaken willst!

Nur wenn du deine Wegpunkte in Richtung Ziel vor Augen hast und dich aktiv darum kümmerst sie abzuhaken, wirst du eines Tages alles gemacht haben was du wolltest.

Natalia hat vor kurzem einen coolen Beitrag zu diesem Thema geschrieben und eine eigene Facebook Gruppe gegründet: Die „Do what you can’t Challenge“.

Wir würden uns freuen dich bei der nächsten Challenge dabei zu haben!

Was hältst du von einer Bucketlist und was ist der nächste Punkt den du dir erfüllen willst? Schreib mir in den Kommentaren und teile den Beitrag auf Facebook, G+, Twitter und Co!

Alles Liebe und viel Erfolg,

Alex

About the Author Alex Hammerschmied

Der Mensch lebt im Durchschnitt 75 Jahre. Ich bin jetzt 33. Also habe ich noch ca die Hälfte meines Lebens Zeit, genau das zu machen was ich in Wirklichkeit machen will. Um damit anzufangen, musste ich zuerst einen Hörsturz erleiden. Ein Breakdown der anderen Art. Meine Therapeutin fragte mich damals was ich in meinem Leben erreichen will. Ich wusste es nicht. Seit dem mache ich nur mehr das was ich liebe und helfe anderen Menschen dabei das gleiche zu tun! Dein Leben ist heute! #growindependent

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  • Christina Stieber sagt:

    Hallo Alex,

    danke für die tolle Anleitung zum Erstellen einer Bucket-List! Ich kannte die Liste bisher nur mit Reisezielen (1000 places to visit before you die…), finde aber, dass die Erweiterung auf andere Dinge oder Fähigkeiten, die man erreichen möchte,viel interessanter ist.
    Alles Liebe,

    Tina

    • Hi Tina,
      erstmal danke für dein Lob! Das freut mich sehr 🙂
      Und ja: die meisten Leute benutzen eine Bucketlist nur zum Reiseziele aufschreiben und abhaken… Ich sehe das ganze eher als generelle Lebenseinstellung und die Wegpunkte die uns in Richtung unserer Ziele begleiten.
      Super, wenn du dadurch einen neuen Ansatz kennenlernen konntest 🙂
      LG, Alex

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